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Kultur und Bildung

Die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kultur, Bildung und Wissenschaft nimmt traditionell einen wichtigen Platz in den mongolisch-deutschen Beziehungen ein. Die Exponenten der mongolischen Intelligenz der Neuzeit wurden von der deutschen Kultur geprägt, z.B. der spätere Begründer der modernen mongolischen Literatur Herr D.Natsagdorj war seinerzeit als Jugendlicher in den zwanziger Jahren des 20.Jh in Leipzig zur Ausbildung.

Heute sprechen ca. 30000 Mongolen Deutsch: gemessen an der Größe der Bevölkerung hat die deutsche Sprache in der Mongolei damit eine in Ostasien einzigartige Bedeutung. Deutschland als Studienzielland ist bei den jungen Mongolen sehr beliebt. In diesem Zusammenhang besteht auch das Anliegen der mongolischen Seite, in der Zukunft eine Erleichterung des Zugangs zu deutschen Hochschulen für mongolische Studienbewerber zu erreichen.

Im Mai 2004 fand in Berlin die erste Tagung der gemischten Deutsch-Mongolischen Kulturkommission seit dem Abschluss eines neuen Kulturabkommens (1997) statt. Deutschland und die Mongolei verständigten sich – im 30. Jahr ihrer diplomatischen Beziehungen - unter anderem darauf, die Kulturbeziehungen zwischen beiden Ländern zu erweitern, die Zusammenarbeit in Bildung und Forschung auszubauen, bessere Bedingungen für die Beteiligung von Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen (DAAD, DFG, Akademie der Wissenschaften) und Einzelpersonen am Kultur- und Bildungsaustausch zu schaffen und den Unterricht der deutschen Sprache in Schulen der Mongolei sowie der Mongolistik in Deutschland zu fördern. Stipendienprogramme und Begegnungen von Künstlern, Jugendlichen und Sportlern werden von den offiziellen Stellen beider Länder nach Kräften unterstützt.

Weitere gute Beispiele der Zusammenarbeit sind: die gemeinsame archäologische Expedition für die Ausgrabung der alten Hauptstadt Kara Korum, deren Funde wurden im Jahr 2005 in der Ausstellung "Dschingis Khan und seine Erben" in Bonn und München zu sehen sein, diese Ausstellung befand sich unter der Schirmherrschaft der beiden Regierungschefs; in der Mongolischen Staatsbibliothek besteht seit Oktober 2003 ein vom Goethe-Institut eingerichteter deutscher Lesesaal; das ZDF, der MDR und die Deutsche Welle kooperieren mit dem mongolischen Fernsehen und dem mongolischen Rundfunk.

AUSZEICHNUNG MIT DEM ORDEN "POLARSTERN" UND DIE MEDALIE "FREUNDSCHAFT"

Für die Verdienste in Bereich der Weiterentwicklung der Flora- und Faunaforschung der Mongolei wurde zum 50. Jahrestag der gemeinsamen mongolisch-deutschen biologischen Forscher Expedition durch den Erlass des Präsidenten der Mongolei Tsahiagiin Elbegdorj, Herrn Prof. Dr. Michael Stubbe, Institut für Zoologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Orden "Polarstern", Herrn Dr.Werner Hilbig, Institut für Geobotanik und Botanischer Garten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Orden "Polarstern", Prof. Dr. Eckehart Jäger, Institut für Geobotanik und Botanischer Garten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Medalie "Freundschaft" verliehen.

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MINISTER L.GANTUMUR FÜHRTE EIN GESPRÄCH MIT STAATSMINISTERIN C.PIEPER

Minister für Bildung und Wissenschaft der Mongolei, Herr Luvsannyam Gantumur  ist am 25. Januar 2013 in Berlin mit der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Frau Cornelia Pieper, zu einem Meinungsaustausch zusammengetroffen.

Schwerpunkt des Gesprächs war das 2012 zwischen dem Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Mongolei und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit unterzeichnete Memorandum of Understanding über die weiteren Schritte zur Gründung der „Deutsch-Mongolischen Hochschule für Rohstoffe und Technologie“, die Fortschritte in der Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Mongolistik in Deutschland, sowie das im Jahr 2011 zwischen der Mongolei und Deutschland geschlossene Abkommen über die Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie und Technologiebereich.

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MINISTER L.GANTUMUR FÜHRTE EIN GESPRÄCH MIT DER PARLAMENTARISCHEN STAATSSEKRETÄRIN BEIM BMZ FRAU G.KOPP

Minister für Bildung und Wissenschaft der Mongolei, Herr Luvsannyam Gantumur hat heute in Berlin mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Frau Gudrun Kopp zu einem Meinungsaustausch zusammengetroffen.

Das 2011 zwischen der Mongolei und Deutschland geschlossene Abkommen über die Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie und Technologiebereich biete dafür eine gute Grundlage, unterstrich Kopp und rief dazu auf, dass beide Seiten die Rahmenbedingungen für diese Zusammenarbeit noch weiter verbessern.

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MONGOLISCH-DEUTSCHE HOCHSCHULE FÜR ROHSTOFFE UND TECHNOLOGIE

Vertreter des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Mongolei sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit unterzeichneten heute im Ministerium für Auswärtige Beziehungen der Mongolei ein Memerandum of Understanding über die weiteren Schritte zur Gründung der „Deutsch-Mongolischen Hochschule für Rohstoffe und Technologie“. Es ist vorgesehen, dass die Hochschule ihren Lehrbetrieb im September 2013 mit dem Vorbereitungsjahr für die ersten Bachelor-Studenten und -Studentinnen aufnimmt.

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JAHRESTAGUNG DER DEUTSCH-MONGOLISCHEN GESELLSCHAFT

Die Jahrestagung 2012 der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft e.V. fand in München statt. Der Präsident der Gesellschaft berichtete über die Tätigkeit im vergangenen Jahr. Die Mitglieder äußerten diesbezüglich ihre Meinungen und Gedanken.

Im Verlaufe der Tagung wurde auch der Vorstand der Gesellschaft neugewählt. Der Vorstand wählte zum neuen Präsidenten Herrn Dr. Ernst Pohl, Universität Bonn.

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