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REDE DES BOTSCHAFTERS BEIM EMPANG ZUM NATIONALFEIERTAG

Rede des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters der Mongolei in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Herr Baldorj Davaadorj,

anlässlich des Nationalfeiertagempfanges der Mongolei am 25.Juni 2012


Sehr geehrter Herr Bundestagsvizepräsident,

Sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

Sehr geehrte Herren Staatssekretäre,

Sehr geehrter Herr Minister Hahn,

Exzellenzen,

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Freunde und Gäste,

Die Mongolen sagen: “Танилтай хүн талын чинээ”, was übersetzt heißt: Viele Bekannte zu haben ist wie eine weite Steppe.

Dieses mongolische Sprichwort wählte Präsident Tsakhiagiin .Elbegdorj in seiner Rede im Bundestag nicht zufällig. Viele Bekannte und Freunde zu haben ist für unser Land wichtig. Mit tiefer Bewegtheit beobachte ich Tag für Tag, wie viel und gute Freunde unser Land in Deutschland hat.

Daher ist es für meine Frau und für mich eine besondere Ehre, dass Sie alle so zahlreich meiner Einladung zum Nationalfeiertagsemfang gefolgt sind.

Es ist für mich eine besondere Freude Sie hier traditionell im Hause der Commerzbank zu begrüßen, um den Nationalfeiertag - das Naadamfest gemeinsam feierlich zu begehen.

Herzlich willkommen!

 

 

Meine Damen und Herren,

Was für eine bewegte und erfolgsreiche Zeit war es seit unserem Empfang vor einem Jahr in diesem Hause für die intensive Zusammenarbeit zwischen der Mongolei und Deutschland.

Zwei Ereignisse möchte ich besonders hervorheben.

Erstens, der Besuch der Bundeskanzlerin I.E. Frau Angela Merkel in der Mongolei im Oktober vergangenen Jahr. Es war der erste Besuch einer deutschen Bundeskanzlerin in unserem Land. Wichtige Gespräche wurden geführt und das erste Rohstoffabkommen wurde unterzeichnet.

Herr Bundesaußenminister G.Westerwelle bezeichnete dieses Abkommen kürzlich in seiner Rede „Asiens neue Gestaltungsmächte“ als „einen wichtigen Baustein der deutschen Asienpolitik“.

Zweitens, der Staatsbesuch des Präsidenten der Mongolei S.E. Herr Ts.Elbegdorj in der Bundesrepublik im März diesen Jahres. Es war der erste Staatsbesuch eines mongolischen Staatsoberhauptes in Westeuropa. Gleichzeitig der erste ausländische Staatsgast beim neuen Bundespräsidenten.

S.E. Herr Bundespräsident sagte dazu, wenn ich zitieren darf: „Dass ich die Ehre habe, den Präsidenten der Mongolei zum ersten Staatsbesuch nach meinem Amtsantritt zu empfangen, passt sehr gut zu den ausgezeichneten Beziehungen unserer Länder.“

In der Tat unsere Beziehungen sind ausgezeichnet. Ich möchte diese Gelegenheit zum Anlass nehmen, um meinen ausdrücklichen Dank an all jene zu richten, die ihren Beitrag zum Ausbau der mongolisch-deutschen Zusammenarbeit leisten, und hoffentlich, da bin ich mir ganz sicher, auch weiterhin tatkräftig leisten werden. Vielen Dank!

Ab heute weilt der Staatssekretär unseres Verteidigungministeriums, Generalleutinant Herr Togoo mit seiner Delegation in Berlin. Ich wünsche ihn einen erfolgreichen Besuch.

Meine Damen und Herren,

Nun zum Fußball!

Am vergangenen Freitag ist die DFB-Elf im Viertelfinale weitergekommen. Wir sind sicher, dass sie in diesem Jahr endlich den Titel holt. Dafür ist das kommende Donnerstagspiel sehr wichtig. Heute möchte ich bei dieser Gelegenheit aber schon mal zum bisherigen Erfolg der DFB-Elf herzlich gratulieren.

Der kommende Donnerstag ist auch für die Mongolei ein besonderer Tag.

Es finden zum sechsten Mal die ordentlichen Parlamentswahlen in der Mongolei statt. Nach dem neuen Wahlgesetz wird nach einem gemischten System - Mehrheitswahl und Proportionalwahl - gewählt. Der Ausgang steht noch nicht fest, aber was feststeht ist, dass die demokratischen Wahlen ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie und unseres Rechtsstaates in der Mongolei sind.

Meine Damen und Herren,

Gestatten Sie mir dieses Glas zu erheben

- auf das Wohlergehen aller hier Anwesenden

- auf unsere Freundschaft

- und auf das weitere Gedeihen unserer Länder.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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